Bei Gelb noch schnell über die Ampel?

Doberlug-Kirchhain. Bei Gelb noch schnell über die Ampel fahren? "Nein", sagt Lothar Müller von der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster. Gelbes Ampellicht ordnet an, dass vor der Kreuzung auf das nächste Zeichen zu warten ist. Bei beginnender Gelbphase muss der herannahende Fahrer, der bei mittlerer Bremsung, ohne Gefährdung Nachfolgender, vor der Ampel anhalten kann, sein Fahrzeug zum Anhalten bringen. Ansonsten kann ein Gelblichtverstoß mit einem Verwarnungsgeld von zehn Euro bestraft werden.

Oder: Hupen an grüner Ampel - erlaubt? Jeder kennt es. Autofahrer, die trotz grüner Ampel nicht losfahren. Wer hier hupt, dem droht ein Verwarnungsgeld von zehn Euro. Grün verpflichtet nicht zur Weiterfahrt, sondern gestattet diese lediglich. Wer jedoch den Verkehr grundlos aufhält, der kann ebenfalls mit einem Verwarnungsgeld belegt werden.

Mehr zum Thema "Rund um den Ampelverkehr" berichtet Verkehrswächter Lothar Müller bei der nächsten Verkehrsteilnehmerschulung am Dienstag, 2. Oktober 2018, um 18 Uhr im Autohaus Kühne im Stadtteil Doberlug.

 

Mit dem Auto gut durch den Winter

Finsterwalde. Einstellen auf den Herbst-Winter-Verkehr - das will Verkehrswächter Achim Richter -Verkehrsteilnehmer bei der nächsten monatlichen Schulung in Finsterwalde, die am Montag, 1. Oktober, um 18 Uhr im Saal der Kreismusikschule in der Tuchmacherstraße 22 stattfindet. Mitglieder und weitere Interessenten sind herzlich eingeladen.

 

 

Wasserfest auf dem Autodrom in Massen - und neue Pläne

 

Man kann nicht sagen, dass der Verkehrstag der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster ins Wasser fiel.  Alles, was vorher aufwändig organisiert war, war auf dem Platz: die Kart-Flitzer, die Automodelle, die Pocket-Bikes, die Fahrzeuge Marke Eigenbau, das Überschlagauto, auch die Versorgungsstände luden ein. Beim Aufbau früh schien sogar noch die Sonne – doch dann kam er: der Regen, der in Dauerregen ausartete.  Da flog Marko Schubert und seinen Mitgliedern vom FIWA Racer e.V. bei einer Sturmböe der große Pavillon weg, bevor der richtig stand, und war nur noch Schrott. Wind und Regen peitschten sogar bis in die überdachten Stände. So mancher Helfer lief den Tag über mit nassen Klamotten rum – hoffentlich ist keiner krank!

 

Und dennoch: Die jungen Fahrer auf den Mini-Motorrädern, die über 120 Kilometer weit aus Freiberg nach Massen angereist waren, drehten unbeirrt ihre Runden. Sonderbare Vehikel bis hin zu fahrenden Bierkisten knatterten auf der nassen Piste, kurzfristig rollten die Lugauer noch mit zwei originellen Seifenkisten an.

 

Auch die Sportfreunde vom MC Lebusa wissen mit solch einem Wetter umzugehen. Routiniert und professionell hielten sie unter der Regie vom Vereinsvorsitzenden Ecki Krüger die Fäden beim Kart-Slalom zu jeder Zeit fest in der Hand. Die Veranstaltung ging ohne Un- und Zwischenfälle über die Bühne. Schade nur – das Sauwetter hat viele Interessenten abgehalten, beim Rennen um den „Großen Preis des Elbe-Elster-Kreises“ dabei zu sein. Die Veranstaltung musste dann – auch aus Sicherheitsgründen – wegen des Wetters vorzeitig abgebrochen werden.

 

Dennoch: Die, die kamen, waren mit Begeisterung dabei. Schon vor dem offiziellen Start um 10 Uhr saß der erste Steppke ungeduldig im Kart-Auto und wollte die Begrüßung nicht abwarten. In allen vier Altersgruppen konnten Pokale und wertvolle Preise vergeben werden.

 

Auch Dominique Schaak kam - wenn wegen der Verkehrslage auch verspätet - nach Massen. Der Profi-Rennfahrer fuhr an der Carrera-Rennbahn und berichtete bei der Siegerehrung freudig von seinem bisher größten Erfolg.  Der 27-Jährige hat dieser Tage erst in seinem Porsche das Zwölf-Stunden-Rennen unter großer Hitze im italienischen Imola im Team gewonnen. Schaak gehört zu den erfolgreichsten Fahrern in der GT4-Klasse. Er  hat angekündigt, noch einmal nach Massen zu kommen.

 

In ein Kart-Auto hat sich Rainer Genilke nicht gesetzt, aber in den Überschlagsimulator, den die Verkehrswächter aus Cottbus mitgebracht haben, traute er sich. Der Präsident der Landesverkehrswacht, ein bekannter Finsterwalder, würdigte die Tradition der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster, einmal im Jahr einen Verkehrstag zu organisieren. „Verkehrserziehung einmal anders und in einem motorsportlichen Umfeld, das ist eine gute Sache“, lobte Herr Genilke.  Es geht nicht zuerst ums Gaspedal und schon gar nicht um Raserei, sondern um die sichere und konzentrierte Beherrschung des Fahrzeugs. Wer das schon frühzeitig auf der Rennpiste lernt und übt, der wird auch später auf der Straße sein Fahrzeug sicher steuern und so schwere Unfälle vermeiden helfen – davon sind die Verkehrswächter überzeugt.

 

Das Wasserfest auf dem Autodrom in Massen hat die Verkehrswächter nicht entmutigt – ganz im Gegenteil. Am Rande der Piste war wegen des Wetters Zeit für viele Gespräche.  So sind die Sportfreunde vom Pocket-Bike Sachsenevent e.V.  begeistert vom Verkehrsübungsplatz, der zu den schönsten im Land Brandenburg gehört. Sie wollen im nächsten Jahr hier einen von sechs Wertungsläufen austragen. Das bedeutet: Bis zu 60 Motorradfahrer aus dem In- und Ausland kommen für zwei Tage nach Massen. Die Kreisverkehrswacht Elbe-Elster will ein guter Gastgeber sein. Und auch beim Abschied am Sonnabend war klar: Wenn die Sachen wieder trocken sind denken wir über den Verkehrstag 2019 nach – wo es mit den Sportfreunden vom MC Lebusa wieder ein Kart-Rennen um den „Großen Preis des Elbe-Elster-Kreises“ geben soll.

 

Zum Schluss noch ein großes Dankeschön an jene, die es erst möglich machen, so etwas auf die Beine zu stellen und neue Vorhaben zu planen. Da seien die Hauptsponsoren genannt: die Sparkasse Elbe-Elster, die Euros-Stiftung, der Landkreis Elbe-Elster und die Stadtwerke Finsterwalde. Ein Dank geht auch an das Team vom Brauhaus Finsterwalde für die sehr gute Versorgung – auch wenn der Aufwand und das Engagement am Sonnabend wohl kaum mit barer Münze belohnt wurden. Ein dickes Lob zum Schluss für die Leute im Hintergrund – an die Mitglieder der Kreisverkehrswacht, die den Verkehrstag mit vorbereitet und am Sonnabend betreut haben.

 

Dieter Babbe

 

Kreisverkehrswacht Elbe-Elster e.V.

 

Vorsitzender

 

 

 

 

Echter Rennpilot beim

 

Grand Prix in Massen dabei
Kart-Rennen für jedermann mit Dominique Schaak wird am Sonnabend zum Fest der Vereine

Wenn kommenden Sonnabend, 23. Juni, ab 10 Uhr auf dem Autodrom in Massen der Grand Prix des Elbe-Elster-Kreises im Kart-Slalom für jedermann stattfindet, dann hat einer überraschend sein Kommen zugesagt: Rennpilot Dominique Schaak. Der 27-Jährige gebürtige Hallenser hat als Achtjähriger im Kart-Auto für den Motorsport Feuer gefangen, ist inzwischen in die Tourenwagen und sogar in die Formelklasse umgestiegen und hat im vorigen Jahr erstmals bei einem europäischen Rennen teilgenommen. In Massen wird er im Kart-Auto und an der Automodellbahn sein Können unter Beweis stellen, aber auch Autogramme geben und in Interviews über seine erfolgreiche Rennkarriere berichten. Neben der Kreisverkehrswacht laden auch der MC Lebusa, der FIWA Racer e.V. und der Pocketbike Sachsenevent e.V. zum Mitmachen und Zugucken ein.

 

Grand-Prix von Elbe-Elster

Showbike, Seifenkisten und ein echter Italiener
Vom Dreirad zum Zweirad umgebaut: Jörg Ehrich mit seinem originellen Showbike.
Vom Dreirad zum Zweirad umgebaut: Jörg Ehrich mit seinem originellen Showbike. FOTO: Dieter Babbe

 

Finsterwalde/Massen. Neben Kart- und Autorennen für jedermann sind auch Eigenbauten beim Verkehrstag am 23. Juni auf dem Autodrom in Massen. Von Dieter Babbe

 

Wenn am Sonnabend, 23. Juni, auf dem Autodrom in Massen ein Slalomrennen mit Kart-Autos um den „Großen Preis des Elbe-Elster-Kreises“ stattfindet, an dem jeder ab 8 Jahre (bis 14 Jahre mit Genehmigung der Eltern) teilnehmen kann, gibt es auf dem großen Areal an der Bundesstraße beim Verkehrstag der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster noch viel mehr zu erleben. Besucher können auf einer großen Anlage mit kleinen Autoflitzern um die Wette fahren. Echte Hingucker sind auch die originellen Fahrzeuge Marke Eigenbau.

Mühelos und ohne Anstrengung Schnee schieben – kein Problem mehr. Jedenfalls für Jörg Ehrich. Der Finsterwalder ist ein ausgesprochener Bastler und Schrauber. Zusammen mit seinem Kumpel Tino Deutschland hat er einen einzigartigen Schneeschieberoboter entwickelt. „Das Fahrzeug wird funkferngesteuert und reagiert auf Knopfdruck“, freut sich Jörg Ehrich. Doch nicht mit ihrem originellen Schneeschieber werden beide beim Verkehrstag dabei sein, der verrichtet inzwischen woanders seine Dienste. Bei der Schau von Fahrzeugen der Marke Eigenbau präsentieren Jörg Ehrich und Tino Deutschland erstmals ein anderes einzigartiges motorisiertes Vehikel der Öffentlichkeit. „Aus einem Dreirad haben wir ein Zweirad gebaut“, sagt Jörg Ehrich. Alle Teile hat der gelernte Instandhaltungsmechaniker selbst gebaut, „nur der 6,5-PS-Motor ist gekauft, die Räder sind vom Schrott“, erklärt der 54-Jährige. Auf dem Massener Autodrom wird er mit seinem Showbike vor den Augen der Besucher ein paar Knatterrunden drehen. Wer die Eigenbauten von Jörg Ehrich und Tino Deutschland schon mal vorab bewundern will: https://bit.ly/2Mqk1gO, https://bit.ly/2t7KXcf und https://bit.ly/2JHye77.

Frank Rothbarth rollt zum Elbe-Elster-Verkehrstag mit seinem kleinen wie ruhigen motorisierten Dreirad auf dem Massener Autodrom vor – ein echter Italiener. „Ich hab‘ mir den Piaggio vor einigen Jahren aus dem Urlaub mitgebracht. Für 1000 Euro und zwei Flaschen Wein ein echtes Schnäppchen“, ist der Finsterwalder stolz. An dem Elektrogefährt hat er viel herumgebastelt, kaum ein Vergleich mehr zum Original, „vor allem die Beleuchtung ist völlig neu“, sagt Frank Rothbarth.

Ein Experte in Sachen Seifenkisten kommt aus Großräschen nach Massen. Hans-Joachim Wittkowski ist lange Zeit Motocross gefahren, „bis ich mich nach einem schweren Unfall umorientieren musste, aber unbedingt beim Autosport bleiben wollte“, erklärt Hansi, wie er in seinem örtlichen Seifenkistenclub genannt wird. Seit sieben Jahren hat er vom Tempo her einige Gänge heruntergeschalten – und baut originelle Seifenkisten, fährt damit ein halbes Dutzend Rennen im Jahr und sorgt bei so manchem Dorffest für Gaudi. Von seinen acht Seifenkisten präsentiert er drei auf dem Autodrom, darunter seine älteste Seifenkiste und seine neueste.

Zwei seiner selbstgebauten Seifenkisten: Hans-Joachim Wittkowski kommt aus Großräschen nach Massen.
Zwei seiner selbstgebauten Seifenkisten: Hans-Joachim Wittkowski kommt aus Großräschen nach Massen. FOTO: privat

Einen noch weiteren Weg legen die Sportfreunde vom Pocketbike-Sachsenevent e.V. aus Freiberg zurück. Sie drehen mit ihren Mini-Motorrädern ihre Runden auf dem Massener Autodrom. Wenn Pocketbiker beim Premierenbesuch gut ankommen, wird darüber nachgedacht, im nächsten Jahr in Massen einen Meisterschaftslauf zu veranstalten.

Übrigens: Es gibt sie tatsächlich – die fahrende Bierkiste. Ein Finsterwalder aus Nehesdorf hat sie gebaut und stellt sie beim Verkehrstag vor. Weitere Besitzer von fahrenden Eigenbauten können auch unangemeldet zum Autodrom kommen.

 

 

Wer hat selbstgebaute Vehikel?

 

Einladung an Bastler und Schrauber

 

 

 

Fahrende Bierkisten, knatternde Pocketbikes, originelle Seifenkisten, akkubetriebene Dreiräder oder andere selbstgebaute Vehikel. Das alles ist gefragt, wenn die Kreisverkehrswacht Elbe-Elster am Sonnabend, 23. Juni 2018, zum Verkehrstag auf dem Autodrom in Massen einlädt. Ab 10 Uhr startet hier ein Kart-Rennen für jedermann um den „Großen Preis des Elbe-Elster-Kreises“, auf die Sieger in verschiedenen Altersgruppen warten Sach- und Geldpreise im Wert von mehr als 1000 Euro. Teilnahme ab 8 Jahre. Außerdem können Besucher kleine ferngesteuerte Flitzer ins Rennen schicken. Und: Den ganzen Tag über sollen Fahrzeuge der Marke Eigenbau zum Hingucker werden. An alle Bastler und Schrauber: Wer interessante Fahrzeuge besitzt, ist herzlich eingeladen, die am Verkehrstag vorzustellen.

 

 

Kleine Flitzer auf der großen Platte

 

Kleine Autoflitzer drehen auf einer großen Platte ihre Runden, funkferngesteuerte Trucks kurven auf dem Asphalt – und Besucher können die Fahrzeuge steuern. Der FIWA Racer e.V. ist beim Verkehrstag auf dem Autodrom mit einem eigenen Pavillon dabei. Der noch junge Verein, dem auch Verkehrswachtpräsident Rainer Genilke angehört, wird auch weiterhin mit der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster zusammenarbeiten. Noch in diesem Jahr werden die Modellfreunde eine Veranstaltung auf dem Autodrom organisieren, kündigt der Vereinsvorsitzende Marko Schubert an.

 

 

Grand Prix in Massen: „Großer Preis des Elbe-Elster-Kreises“

 

Der Verkehrstag am Sonnabend,

23. Juni, auf dem Autodrom Massen wird auch zu einem Tag der Vereine

 

 

 

Zu einem Fest der Vereine wird der 2. Verkehrstag der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster am Sonnabend, den 23. Juni 2018, der von 10 bis 18 Uhr auf dem Autodrom in Massen stattfindet. Wenn hier erstmals ein großes Kart-Rennen um den „Großen Preis des Elbe-Elster-Kreises“ für jedermann (ab acht Jahre – bis 14 mit Genehmigung der Eltern) startet, kleine Automodelle über die Piste flitzen, Pocket-Bikes, wie die Minimotorräder heißen, ihre Runden drehen, ulkige zwei-, drei- und vierrädrige Vehikel zum Hingucker werden und eine Autofahrt sogar mit einem Überschlag endet – dann sind hier vier Vereine am Werke. Die haben eins gemeinsam: Sie kümmern sich vor allem um junge Leute, damit die sich sicher ihr Fahrzeug beherrschen und möglichst unfallfrei auf der Straße unterwegs sind.

 

 

 

So steht das Kartslalom-Rennen unter der Regie des MC Lebusa – einem Verein, der eine jahrzehntelange Tradition im Motorsport pflegt und sich nach der Wende auch dem Kart-Sport verschrieben hat.  Und das nicht ohne Erfolg: So wurde der erst neunjährige Oskar Fuhlbrück im vorigen Jahr Brandenburgischer Landesmeister in seiner Altersklasse.  Beim Verkehrstag in Massen übernehmen die Lebusaer um ihren Vorsitzenden Eckhard Krüger die Rennleitung und betreuen jeden Starter: eine Runde zur Einweisung zu Fuß, eine Proberunde, dann zwei Wertungsläufe, der beste zählt. Die Teilnehmer von 8 bis 18 Jahren starten in drei Altersklassen – und gewinnen hier wertvolle Sach- und Geldpreise im Gesamtwert von mehr als 1000 Euro.

 

 

 

Gleich neben der Kart-Strecke haben dann die Mitglieder vom FIWA Racer e.V. ihr Biwak aufgestellt. Der noch junge Finsterwalder Verein, der im Freizeitzentrum sein Zuhause hat, wird eine drei mal sechs Meter große Autorennbahn auf dem Massener Autodrom aufbauen, an der vier Besucher gleichzeitig um die Wette fahren können.   Außerdem lädt auch eine digitale Bahn zum Spielen ein, wer möchte kann Autos auch auf der Piste des Autodroms lenken - funkferngesteuert. Doch damit nicht genug: Der Vereinsvorsitzende Marco Schubert spendiert für  das Kart-Rennen die Preise für die jüngste Altersgruppe: drei Autorennbahnen im Wert von zusammen 600 Euro. Besucher können auch ferngesteuerte Autos über die Piste schicken.

 

 

 

Den weitesten Weg nach Massen haben die Sportfreunde vom Pocketbike Sachsenevent e.V., die auf dem Saxoniaring in Freiberg ihre Heimatstrecke haben. Zufällig sind die Pocketbiker in Massen am Verkehrsübungsplatz vorbei gekommen, der zu den schönsten im Land Brandenburg gehört – und haben ein Auge darauf geworfen. Inzwischen hat der Vereinsvorsitzende Andreas Schmidt das Autodrom bereits in Augenschein genommen – und angekündigt: Beim Verkehrstag werden sie hier erstmals unsere kleinen Sportler mit ihren schnellen Flitzern vorstellen.

 

 

 

Und selbstverständlich sind die Gastgeber am Sonnabend selbst mit von der Partie. Die Mitglieder der Kreisverkehrswacht  werden zur „Fahrt“ mit einem Überschlagsimulator einladen und Fahrräder der Besucher codieren. Wer möchte, kann an modernen Geräten seine Seh- und Reaktionsfähigkeit testen. Und hungern und dursten muss auch niemand – dafür sorgt das Finsterwalder Brauhaus mit reichlich Speisen und Getränken.

 

 

 

Sie gehören in der Regel keinem Verein an, es sind ausgesprochene Individualisten, die beim Verkehrstag mit ihren Fahrzeugen Marke Eigenbau anreisen. Da haben sich Bastler und Schrauber angekündigt, die zum Beispiel Seifenkisten und Showbikes bauen, sogar eine fahrende Bierkiste soll darunter sein. Interessenten können auch unangemeldet am Verkehrstag erscheinen.

 

 

 

Damit der Verkehrstag wie geplant über die Bühne gehen kann, haben einige Sponsoren einen wichtigen Beitrag geleistet. So danken wir der Euros-Stiftung, der Sparkasse Elbe-Elster, dem Landkreis Elbe-Elster und den Finsterwalder Stadtwerken.

 

Fürs Kart-Rennen schon jetzt trainieren

 

 

 

Am 23. Juni 2018 Start zum "Großen Preis des Elbe-Elster-Kreises" für jedermann auf dem Autodrom in Massen

 

 

 

 

 

Das 1. Kart-Rennen um den "Großen Preis des Elbe-Elster-Kreises" für jedermann rückt immer näher. Es findet am Sonnabend, 23. Juni 2018, auf dem Autodrom der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster in Massen statt. Teilnehmer ab 8 Jahren können hier zwischen 10 und 18 Uhr in den wendigen Autos beim Kart-Slalom ihre Runden drehen. Kinder und Jugendliche starten in drei Altersklassen (8 bis 10 Jahre, 11 bis 14 Jahre und 15 bis 18 Jahre), die jeweils drei Besten bekommen Pokale überreicht, die Sieger können Sach- und Geldpreise im Wert von mehr als 1000 Euro gewinnen. Ältere Fahrer nehmen an einer Sonderwertung teil. Das Startgeld für alle Teilnehmer beträgt zwei Euro.

 

 

 

Wer noch nie oder lange nicht mit einem Kart-Auto gefahren ist, dennoch an der Veranstaltung teilnehmen und sich gut vorbereiten möchte, kann ab sofort trainieren. Die Sportfreunde vom MC Lebusa, die die Verkehrswächter beim 1. Kart-Rennen um den "Großen Preis des Elbe-Elster-Kreises" tatkräftig unterstützen, laden zu Probe- und Schnupperfahrten auf ihrem Vereinsgelände im Lebusaer Ortsteil Freileben ein. Interessenten können sich beim Vereinsvorsitzenden Eckhard Krüger telefonisch anmelden und einen Termin vereinbaren: 035364 79625 oder 01577 5962679.

 

 

 

 

 

| 13:03 Uhr

Ein motorsportlicher Leckerbissen

1. Kart-Rennen um den Elbe-Elster-Preis
Vereinschef Eckhard Krüger vom MC Lebusa mit seinen erfolgreichen Schützlingen. Oskar Fuhlbrück (im Kart) wurde im vorigen Jahr Brandenburgischer Landesmeistertitel in seiner Altersklasse.
Vereinschef Eckhard Krüger vom MC Lebusa mit seinen erfolgreichen Schützlingen. Oskar Fuhlbrück (im Kart) wurde im vorigen Jahr Brandenburgischer Landesmeistertitel in seiner Altersklasse. FOTO: Dieter Babbe

 

Finsterwalde/Massen. Teilnehmer ab 8 Jahre sind zum Verkehrstag am 23. Juni nach Massen eingeladen. Neben Kart-Piloten messen sich im Autodrom auch Modellautos. Von Dieter Babbe

 

Erstmals findet kommenden Monat auf dem Autodrom in Massen ein motorsportlicher Leckerbissen statt: ein Kart-Rennen für jedermann. Beim Verkehrstag der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster am Sonnabend, 23. Juni, wird um den „Großen Preis des Elbe-Elster-Kreises“ gefahren – und jeder kann mitmachen. Zugleich sind Besitzer und Bastler von originellen Fahrzeugen der Marke Eigenbau eingeladen, an diesem Tag ihre seltenen Gefährte vorzustellen.

Ab 10 Uhr fahren die wendigen Kart-Autos auf dem Oval des Autodroms gleich an der Bundesstraße. Kinder und Jugendliche können in drei Altersklassen (8 bis 10 Jahre, 11 bis 14 Jahre und 15 bis 18 Jahre) teilnehmen und die Besten Pokale sowie Sach- und Geldpreise im Wert von mehr als 1000 Euro gewinnen, auch Ältere können beim Kart-Slalom ihre Runden drehen. Das Startgeld für alle Teilnehmer beträgt zwei Euro.

„Dabei geht es nicht um Raserei und Schnelligkeit, sondern um viel Geschick und darum, das Fahrzeug sicher zu beherrschen. Die Veranstaltung ist eine gute Vorbereitung für junge Leute auf den Führerschein und dass sie sich möglichst unfallfrei im Straßenverkehr bewegen“, heißt es bei der Kreisverkehrswacht. „Wir wollen angesichts hoher Unfallzahlen auch im Elbe-Elster-Kreis die Straßen sicherer machen.“

„Jeder Teilnehmer geht mit uns zuerst die Strecke zu Fuß ab, damit er den Parcour kennt, hat dann eine Testfahrt, der sich zwei Wertungsrunden anschließen. Die beste Runde wird gewertet. Eine Runde dauert jeweils eine Minute“, erklärt Eckhard Krüger, Vorsitzender des MC Lebusa, die Regeln. Sein Verein unterstützt die Verkehrswächter bei der Premieren-Veranstaltung in Massen – die, bei entsprechender Resonanz, zur Tradition werden soll. Beim MC Lebusa wird seit Jahrzehnten der Motorsport gepflegt, seit der Wende wird hier erfolgreich Jugendkart-Slalom gefahren. Der erst achtjährige Oskar Fuhlbrück hat im vorigen Jahr den Brandenburgischen Landesmeistertitel in seiner Altersklasse geholt.

Mit von der Partie beim Verkehrstag ist auch der Carrera-Club aus Finsterwalde, der eine drei mal sechs Meter große Bahn aufbauen und so nicht nur für einen weiteren Hingucker sorgen, sondern auch zum Mitfahren und Spielen einladen wird. „Vier Leute gleichzeitig können an der Platte stehen und um die Wette fahren“, kündigt Marco Schubert an. Der Vereinsvorsitzende spendiert zudem für das Kart-Rennen die Preise für die jüngste Altersgruppe: drei Autorennbahnen im Wert von zusammen 600 Euro. Besucher können auch ferngesteuerte Autos über die Piste schicken.

Dank der Unterstützung von Sponsoren, insbesondere der Euros-Stiftung, der Sparkasse Elbe-Elster und den Finsterwalder Stadtwerken, werden den Siegern in den beiden höheren Altersklassen Geldpreise von 200 bzw. 300 Euro überreicht. Die drei besten Teilnehmer ab 19 Jahre werden mit Pokalen geehrt.

Parallel zu den Kart- und Carrera-Autorennen sollen in einer besonderen Schau originelle Fahrzeuge der Marke Eigenbau präsentiert werden. Besitzer solcher Fahrzeuge können sich noch anmelden (Telefon 0172 3522488) – oder einfach beim Verkehrstag erscheinen.

Wer sich auf die Kart-Veranstaltung um den „Großen Preis des Elbe-Elster-Kreises“ in Massen vorbereiten möchte, der kann schon mal trainieren. Der MC Lebusa lädt zu Probe- und Schnupperfahrten auf seinem Vereinsgelände im Ortsteil Freileben ein. Interessenten können sich beim Vereinsvorsitzenden Eckhard Krüger telefonisch anmelden und einen Termin vereinbaren: 035364 79625 oder 01577 5962679.

Und natürlich ist auch die Kreisverkehrswacht mit ihren Angeboten zur Verkehrserziehung beim Verkehrstag dabei. An Seh- und Reaktionstestgeräten kann jeder feststellen, wie fit er im Straßenverkehr ist. In einem Überschlagsimulator kann man in Zeitlupe einen Unfall nachempfinden.

Für die Kreisverkehrswacht Elbe-Elster ist es der zweite Verkehrstag in Massen. Im vorigen Jahr fand hier eine Autoschau mit Oldtimern und Elektroautos eine große Resonanz.

 

Termine Sicherheitstraining 2019

 

Die Termine für 2019 werden ab Dezember 2018 veröffentlicht


Motorrad Training

PKW Training
1. Halbjahr

2. Halbjahr

 

Zusätzliche Termine können bei mindesten 10 Teilnehmern telefonisch unter 03531/501901 vereinbart werden. Bei Bedarf auch wochentags.


 


Aktuelles....

| 11:05 Uhr

Kompliment aus Potsdam 

Verkehrsübungsplatz in Massen einer der besten in Brandenburg - neue Pläne auf dem Autodrom
Der Verkehrsübungsplatz in Massen ist der beste in Brandenburg. Zu diesem Resultat ist Hartmut Schlothauer von der Landesverkehrswacht bei einem Vor-Ort-Termin gekommen.
Der Verkehrsübungsplatz in Massen ist der beste in Brandenburg. Zu diesem Resultat ist Hartmut Schlothauer von der Landesverkehrswacht bei einem Vor-Ort-Termin gekommen. FOTO: Dieter Babbe

 

Massen. Die Kreisverkehrswacht Elbe-Elster will das Autodrom mit einem Kreisverkehr weiter aufwerten. Von Dieter Babbe

 

„Der beste Verkehrsübungsplatz in Südbrandenburg ist der in Massen.“ Zu diesem Ergebnis kommt Hartmut Schlothauer von der Landesverkehrswacht Brandenburg bei einem Besuch bei der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster. „Der Platz liegt unmittelbar an der Bundesstraße, ist sehr groß, hat eine schöne Piste mit Beregnungsanlage, hier gibt es einen Schulungs- und Sanitärräume, alles ideale Bedingungen für die Sicherheitstrainings“, erklärt der Verantwortliche für die Zertifizierung der Verkehrsübungsplätze beim Landesverband.

Hartmut Schlothauer gab dennoch Hinweise, wie das Autodrom weiter aufgewertet werden kann. So sollen weitere unterschiedliche Beläge aufgetragen werden, um das Bremsverhalten der Fahrzeuge besser und praxisnah testen zu können. Außerdem ist geplant, eine neue kreisförmige Fahrfläche zu errichten, wo  Autofahrer üben können, sicher durch Kurven zu fahren. Die Kreisverkehrswacht Elbe-Elster will sich jetzt mit Unterstützung des Amtes Kleine Elster um Fördergeld bemühen.

An dem Treffen nahm auch Hubertus Koslowski von der Kreisverkehrswacht teil, der gegenwärtig zum Fahrtrainer ausgebildet wird und demnächst in Massen zum Einsatz kommt und das Team verstärken wird.  Vom Frühjahr bis zum Spätherbst finden auf dem Verkehrsübungsplatz fast jede Woche Sicherheitstrainings für Auto- und Motorradfahrer statt. Die Teilnehmer lernen dabei ihr Auto in Extremsituationen kennen, die auf der Straße zu Unfällen führen können, so das Bremsverhalten auf trockener und nasser Straße sowie auf verschiedenem Untergrund.

Doch am Sonnabend, 23. Juni, startet um 10 Uhr ein großer Verkehrstag. Interessenten ab acht Jahre können mit Kart-Autos um den „Großen Preis des Elbe-Elster-Kreises“ fahren, mit Automodellen um die Wette fahren und originelle Fahrzeuge Marke Eigenbau bewundern. Die Kreisverkehrswacht hofft auf viele Teilnehmer und Besucher.

 

Sicherheitstrainings für Pkw und Motorräder werden nach den Richtlinien des Deutschen Verkehrssicherheitsrates durchgeführt.

Anmeldungen und Informationen unter:
Kreisverkehrswacht Elbe-Elster e.V.
Tuchmacherstraße 22
03238 Finsterwalde


Tel.: 03531 501901
Fax: 03531 501903

 

Die Anschrift des Übungsplatzes lautet:
Verkehrsübungsplatz "An der B 96"
Dorfstraße 17B
OT Massen
03238 Massen-Niederlausitz

 

Gesucht: Fahrende Bierkisten und andere Raritäten auf Rädern

 

Kreisverkehrswacht veranstaltet am 23. Juni „Großen Preis des Elbe-Elster-Kreises“ im Kart-Fahren

  

Finsterwalde/Massen. Den 23. Juni 2018 sollten sich nicht nur alle Freunde des Motorsports notieren. An dem Sonnabend veranstaltet die Kreisverkehrswacht Elbe-Elster ihren 2. Verkehrstag für die ganze Familie auf dem Autodrom in Massen. Neben vielfältigen Mit-mach-Angeboten, bei denen Besucher jeden Alters testen können, wie fit sie im Straßenverkehr sind, locken zwei Highlights  auf den Verkehrsübungsplatz gleich neben der Bundesstraße. 

 

Zum Ersten: Auf dem kurvenreichen Oval wird bei Geschicklichkeitsfahrten der beste Fahrer (oder Fahrerin) in den kleinen Kart-Autos gesucht. Ein Angebot an die ganze Familie, wobei Jugendliche ab acht Jahren in die besondere Wertung kommen. Am Ende des Tages wird der „Große Preis des Elbe-Elster-Kreises“ vergeben – für den die Kreisverkehrswacht noch einen Sponsor sucht. Die Elbe-Elster-Sparkasse hat bereits ihre Unterstützung zugesagt. Die Veranstaltung wird vom MC Lebusa, seit Jahrzehnten erfolgreich beim Kart-Sport, betreut. 

 

Zum Zweiten: Zu besonderen Hinguckern sollen Fahrzeuge der Marke Eigenbau werden. Von fahrenden Bierkisten, über Seifenkisten bis zu originellen Zwei-, Drei- und Vierradfahrzeugen entstehen in vielen Schrauber-Werkstätten, Kellern und Garagen. Bastler sind eingeladen, ihre Fahrzeuge – motorisiert oder auch nicht - beim Verkehrstag vorzustellen und auch vorzuführen. 

 

Noch wichtig: Die Teilnahme ist für alle kostenlos. Interessenten für die Fahrzeugschau können sich ab sofort bei der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster e.V. (Mail: kreisverkehrswacht_ee@web.de) oder beim Vereinsvorsitzenden Dieter Babbe (Mail: dieter.babbe@t-online.de, Tel.: 0172 3522488) melden. Interessenten für den „Großen Preis des Elbe-Elster-Kreises“ müssen sich nicht vorher anmelden.