Termine Fahrsicherheitstraining 2019

 

 

Motorrad Training:  06.04.; 13.04.

PKW Training


1. Halbjahr: 23.03.; 30.03.; 27.04.; 04.05.; 11.05.; 18.05.; 25.05.;08.06.; 15.06.,29.06.;

2. Halbjahr: 06.07.; 13.07.; 20.07.; 27.07.; 03.08.; 10.08.; 17.08.; 24.08.; 31.08.; 07.09.; 14.09.; 21.09.; 28.09.; 12.10.; 19.10.; 26.10.; 09.11.; 16.11.;

Änderungen können durch interne Umstände eintreten.

 

Zusätzliche Termine können bei mindesten zehn Teilnehmern  vereinbart werden, bei Bedarf auch wochentags. Telefonische Anmeldung unter 03531 501901.

 

 


 

Neues Auto für die Verkehrswächter

 

Übergabe an die Kreisverkehrswacht Elbe-Elster am 30. April 2019 um 17 Uhr vor der Finsterwalder Kreismusikschule

 

 

 

Finsterwalde (dbe). Die Kreisverkehrswacht Elbe-Elster hat jetzt ein neues Auto. Die Landesverkehrswacht Brandenburg und die Stiftung der Sparkasse Elbe-Elster haben es möglich gemacht. Dank der Sponsoren sind wir jetzt noch mobiler.

 

 

 

Wieso brauchen die Kreisverkehrswacht Elbe-Elster ein neues, ein zweites Auto? Erstens, weil unser Transporter in diesem Jahr immerhin zehn Jahre alt wird. Er fährt noch, aber keiner weiß, wie lange noch – und wann teure Reparaturen anfangen. Zweitens: Mit unserem neuen Kita-Projekt wollen wir alle Schulanfänger in allen Kindertagesstätten des Elbe-Elster-Kreises mit unserer speziellen Verkehrserziehung erreichen. Das schaffen Thomas Nissen und Holmar Zeisbrich, unsere beiden engagierten Verkehrswächter, nur, wenn sie fast täglich im Landkreis unterwegs sind. Dazu wird ein zweites Auto benötigt. 

 

Eine solche Investition muss auch richtig eingeweiht – und gewürdigt werden, dass diese Anschaffung nur durch Sponsoren möglich war. Als kleiner Verein können wir uns kein so großes und teures Auto leisten. Die Landesverkehrswacht Brandenburg  und die Stiftung der Sparkasse Elbe-Elster haben uns das Geld zur Verfügung gestellt, um den Transporter kaufen zu können.  

 

Am Dienstag, 30. April, um 17 Uhr wollen wir das Fahrzeug an vor unserem Vereinssitz, besser gesagt vor der kreislichen Musikschule in der Finsterwalder Tuchmacherstraße übernehmen. Die Übergabe erfolgt durch Rainer Genilke, den Präsidenten der Landesverkehrswacht Brandenburg, und Thomas Hettwer, den Vorsitzenden der Stiftung der Sparkasse Elbe-Elster. Wer Lust hat, bei der Übergabe dabei zu sein, wer mal das Fahrzeug in Augenschein nehmen möchte, wer sich über den aktuellen Stand beim Kita-Projekt informieren will – der ist ganz herzlich zur Übergabe des  Fahrzeugs eingeladen. Rainer Genilke, Präsident der Landesverkehrswacht Brandenburg, und Thomas Hettwer, Vorsitzender der Sparkassenstiftung Elbe-Elster, haben ihr Kommen bereits zugesagt.

Foto: Holmar Zeisbrich

 


 

Mit dem Ehrenzeichen der Verkehrswacht Brandenburg in Silber ist Lothar Müller (2.v.r.) geehrte worden. Der Lugauer hat in den zurückliegenden Jahren fast 100 Verkehrsteilnehmerschulungen im ganzen Elbe-Elster-Kreis organisiert.  Martin Rehm (2.v.l.)und Horst Börner, zwei Verkehrswächter, die sich seit Jahren u.a. um die Fahrradcodierung kümmern, sind zu Ehrenmitgliedern der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster ernannt worden. Geehrt wurden auch Gabriele Böhmichen als engagierter Kassenwart im Verein sowie Bernd Terno (l.), der viele Jahre insbesondere als Sicherheitstrainer auf dem Verkehrsübungsplatz in Massen tätig und für viele über eine sehr lange Zeit das Gesicht der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster war. Beide sind aus persönlichen bzw. gesundheitlichen Gründen aus dem Vorstand ausgeschieden.  Foto: Dieter Babbe

 

 2018: weniger Unfälle, mehr Tote

 

 Kreisverkehrswacht Elbe-Elster legt großen Wert auf Verkehrserziehung schon in den Kitas/Angebot für Senioren: „begleitendes Fahren - Verkehrswächter auf dem Beifahrersitz“ 

 

Finsterwalde (dbe). Die gute Nachricht zuerst: Die Zahl der Verkehrsunfälle im Elbe-Elster-Kreis ist im vorigen Jahr um 178 gesunken. Aber die schlechte: Auf den Straßen starben bei Verkehrsunfällen wieder sechs Menschen, einer mehr als im Jahr davor. Diese kurze Bilanz stellt Gerd Elsel, Leiter des Führungsdienstes in der Polizeiinspektion Elbe-Elster, dieser Tage in der Jahreshauptversammlung der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster. Nach Hinweisen aus der Mitgliederschaft, die Polizei würde zu wenig das Verkehrsverhalten, insbesondere auch der Radfahrer, kontrollieren, erklärte Elsel: Die Polizei werde mit künftig wieder mehr Personal auch mehr kontrollieren können – allerdings könne das nicht nur ein Thema der Polizei sein. Elsel schlug in dem Zusammenhang die Bildung eines Runden Tisches vor, an den neben Verkehrswächtern auch kommunale Verantwortliche aus der Politik und der Gesellschaft mitarbeiten müssten. 

 

Im Bericht ging Dieter Babbe, der Vorsitzende der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster, auf zwei im Straßenverkehr gefährdete Personengruppen besonders ein: die Senioren und die Kinder. Nach Faktenlage gehe von Verkehrsteilnehmern ab 65+ im Vergleich zu Jüngeren nicht tatsächlich eine größere Unfallgefahr aus.  Allerdings sollten vor allem Ältere verantwortungsbewusst einschätzen – und hier den Rat insbesondere von Angehörigen annehmen – ob sie aus gesundheitlichen Gründen noch fahrtauglich sind. Die Kreisverkehrswacht Elbe-Elster bietet dazu Betroffenen „begleitende Probefahrten“ an, wo bei einer oder mehreren Fahrten mit einem Verkehrswächter als Beifahrer mögliche Defizite erkannt und möglicherweise abgestellt werden können.  

 

Breiten Raum nahm in Dieter Babbes Ausführungen das neue, in Brandenburg bisher einzigartige Kita-Projekt ein. Ziel der Kreisverkehrswacht ist es, alle mehr als 900 Schulanfänger in sämtlichen 81 Kindertagesstätten zwischen Elbe-Elster auf ihren ersten Schulweg vorzubereiten. Dank eines aktuellen Förderprogramms der Bundesregierung und der finanziellen Unterstützung der Kommunen können bisher die Kinder in den Kitas von Finsterwalde, Doberlug-Kirchhain, Elsterwerda, Uebigau-Wahrenbrück und in den Ämtern Kleine Elster, Schradenland, Elsterland und Röderland in die Verkehrserziehung einbezogen werden. „Wir sind unserem Ziel zwar deutlich näher gekommen, wir haben es aber leider noch nicht erreicht“, bedauert Babbe. „Wir wollen hier noch nicht locker lassen.“ Absagen habe es zum Beispiel aus Bad Liebenwerda, Falkenberg und Mühlberg gegeben. 

 

Erneut konnte im vorigen Jahr die Zahl der Verkehrssicherheitstrainings auf dem Übungsplatz in Massen gesteigert werden. In 35 Veranstaltungen haben 326 Auto- und Motorradfahrer gelernt, ihr Fahrzeug in Gefahrensituationen gut zu beherrschen. 16 Trainings fanden erstmals unter der Regie des neuen Fahrtrainers Hubertus Koslowski aus Finsterwalde statt. Auch in diesem Jahr finden – in aller Regel an den Sonnabend, bei Bedarf aber auch an anderen Tagen – Veranstaltungen auf dem Massener Übungsplatz statt, für die Interessenten sich noch anmelden können. „Diese Trainings laufen nach den strengen Regeln des Deutschen Verkehrssicherheitsrates ab, sind bei uns aber deutlich preisgünstiger als bei anderen Anbietern“, lädt der Vereinsvorsitzende zum Besuch ein. 

 

Ein Höhepunkt des Jahres soll der Verkehrstag am 22. Juni werden, wenn es an dem Sonnabend in Massen wieder ein Kart-Rennen für jedermann um den „Großen Preis des Elbe-Elster-Kreises“ gibt – federführend ist der MC Lebusa, erstmals unterstützt vom erst ein Jahr alten Verein FIWA Racer, der in Massen wieder die Rennsporttradition aufleben lassen will. 

 

Bei insgesamt 268 Veranstaltungen zu den verschiedenen Projekten der Verkehrserziehung hat die Kreisverkehrswacht Elbe-Elster im vorigen Jahr nahezu 4700 Teilnehmer erreicht. Großer Beliebtheit erfreuen sich die Verkehrsteilnehmerschulungen – „hier ist die Nachfrage so groß, dass wir aus personellen Gründen gar nicht alle Wünsche erfüllen können. Uns fehlen einfach Moderatoren“, bedauert Dieter Babbe. 

 

Der 65-jährige langjährige Journalist bei der Lausitzer Rundschau ist in der Jahreshauptversammlung erneut zum Vorsitzenden der Kreisverkehrswacht gewählt worden. Zum Vorstand gehören weiter Wolf-Arne Müller,  Gudrun Müller, Sigrid Heyne, Anneliese Hensel, Peter Schiller und Holmar Zeisbrich. 

 

Einblocker

 

Wenn der kreisliche Tourismusverband Elbe-Elster am Wochenende 11./12. Mai zum Anradeln 2019 einlädt, dann haben die Kreisverkehrswächter eine spezielle Aufgabe übernommen. Sie werden die Zwei-Tages-Tour von Herzberg über Doberlug-Kirchhain und weiter nach Lichterfeld und Finsterwalde auf der gesamten Strecke begleiten, Hilfestellung bei möglichen Pannen und Verletzungen geben. Mit dieser Radtour unter dem Motto „RadKulTour 2019“ sollen neben Radlern aus der Region auch Natur- und Sportfreunde aus den Zentren Berlin, Leipzig und Dresden in unseren Landkreis gelockt werden, um die Reize des Elbe-Elster-Landes kennenzulernen. 

 

Der neuer Vorstand der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster

 

In der Jahreshauptversammlung am 14. März 2019 ist Dieter Babbe (l.) erneut zum Vorsitzenden des Vereins wiedergewählt worden. Dieter Babbe war mehr als 40 Jahre beruflich als Journalist bei der Lausitzer Rundschau tätig, bevor er sich in seinem Ruhestand ehrenamtlich bei der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster engagiert. Ebenfalls wieder in den Vorstand gewählt wurden Wolf-Arne Müller (r.), stellvertretender Vereinsvorsitzender und ehrenamtlicher Geschäftsführer, Gudrun Müller (3.v.l., verantwortlich für Vereinsleben), Peter Schiller (2.v.r., Platzwart auf dem Übungsplatz in Massen), Holmar Zeisbrich (verantwortlich für Kita-Projekt und für Technik), Sigrid Heyne (nicht auf dem Bild, verantwortlich für Sicherheitstraining). Neu im Vorstand ist Annemarie Hensel (2.v.l., verantwortlich für Finanzen).


 22. Juni: 2. Kart-Rennen um den "Großen Elbe-Elster-Preis"
Ein Jahr FIWA-Racer-Verein - mit eigenen Rennautos beim Verkehrstag der Kreisverkehrswacht in Massen dabei

Finsterwalde (dbe). Einen ausgesprochenen Raketenstart legte der Verein mit dem Namen FIWA Racer im vergangenen Jahr hin. In nur zwölf Monaten schaffte es Marko Schubert, der Vereinschef, die Mitgliederzahl von eins auf aktuell 64 Mitglieder zu steigern, die allermeisten sind sport- und technikbegeisterte Kinder und Jugendliche. Inzwischen haben die Freunde des Carrera-Rennsports nicht nur im Finsterwalder White-Haus ihr zu Hause, sondern auch in der Marktpassage, wo zwei Räume angemietet sind und eine große Rennbahn nicht nur von den Vereinsmitgliedern, sondern auch von jedem Interessierten genutzt werden kann.

Marko Schubert, der für den Rennsport regelrecht brennt, hat es verstanden, mit seiner Leidenschaft auch anderswo junge Leute anzustecken. In der Doberlug-Kirchhainer Berg-Grundschule, in der Sonnewalder Schule und in der Grundschule Stadtmitte in der Sängerstadt gibt es inzwischen Arbeitsgemeinschaften. "Hier spielen die Steppkes nicht nur mit den Autos, sie reparieren auch die Fahrzeuge und tüfteln an der modernen Technik", erklärt Marko Schubert. Er kündigt an: "In der Schule in Massen wollen wir als nächstes eine AG gründen."

Marko Schubert, seit kurzem auch Mitglied bei der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster, will künftig mit seinem Verein auch den Verkehrsübungsplatz in Massen nutzen. So wird hier am 22. Juni 2019 das zweite Rennen im Kart-Slalom um den "Großen Preis des Elbe-Elster-Kreises" stattfinden. Veranstaltet von der Kreisverkehrswacht und professionell unterstützt vom MC Lebusa, fand das Premiere-Rennen an einem der wenigen Regentage im vorigen Jahr statt und musste schon bald aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden. Der Verein FIWA Racer wird diesmal bei der Veranstaltung mit inzwischen vier eigenen Kart-Autos dabei sein, zwei davon finanziert von den Finsterwalder Stadtwerken. "Damit kann am Verkehrstag jedermann seine Runden auf dem Autodrom in Massen drehen", kündigt Marko Schubert an.

Wer an der Rennbahn mit den Miniautos schon mal üben möchte: Die Vereinsanlage in der Marktpassage ist montags von 15 Uhr bis 18.30 Uhr und freitags von 15 Uhr bis 19 Uhr sowie jeden zweiten Samstag im Monat ab 13 Uhr geöffnet. Eine Sonderöffnung, so zum Beispiel bei Familienfeiern mit vielen Kindern, ist nach Absprache mit Marko Schubert möglich, Telefon 0152 59697820.

Zu den Gästen bei der Geburtstagsfeier am vergangenen Sonnabend gehörte auch Rainer Genilke, der Landespräsident der Verkehrswacht Brandenburg - und selbst auch Mitglied und Mitbegründer des Vereins. "Ich habe mich vom Engagement des Vereins und seines Vorsitzenden im Freizeitzentrum, in der Marktpassage und in den Kitas selbst überzeugen können", würdigt Genilke. "Es geht hier um die Vermittlung von technischem Verständnis einer Carrerabahn, aber auch um Kompetenzen, wie Disziplin, Konzentration und Teamgeist." Außerdem würden die jungen Mitglieder frühzeitig und auf spielerische Weise richtiges Verhalten im Straßenverkehr erlernen. Der Kreisverkehrswacht-Vorsitzende Dieter Babbe hat dem Verein als Dank und Anerkennung drei Gutscheine für ein Sicherheitstraining auf dem Übungsplatz in Massen überreicht.


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Marko Schubert feiert mit seinen Schützlingen den ersten Geburtstag des Vereins - und hat noch viele Pläne. Foto: Dieter Babbe


 

Gib Gummi – Anradeln in Elbe-Elster auch mit der Kreisverkehrswacht

 

Erste Elbe-Elster-Radtour über zwei Tage von der Kreis- in die Sängerstadt 

Finsterwalde (dbe). Von Herzberg über Doberlug-Kirchhain nach Finsterwalde – mit Halts zum Beispiel am Schliebener Drandorfhof, im Werenzhainer Atelierhof und an der Lichterfelder Förderbrücke.  Übernachtet wird in und bei der Gerber- und Klosterstadt Doberlug-Kirchhain. Diese Zwei-Tagestour mit dem Fahrrad am 11. und 12. Mai von der Kreis- in die Sängerstadt unter dem Motto Elbe-Elster-KulTour bereitet gegenwärtig die kreisliche Tourismusverband Elbe-Elster vor. Die Strecke führt durch eine reizvolle Landschaft und der Pulk macht Station an etlichen Sehenswürdigkeiten unserer Region.

 

Die Kreisverkehrswacht Elbe-Elster wird die bisher erste derartige Radfahrt, die auch Radler aus Berlin, Leipzig und Dresden anlocken soll, mit unterstützen. So werden Verkehrswächter den Pulk vom Start bis zu Ziel sicher begleiten, damit die Radfahrt für die Teilnehmer zu einem Erlebnis wird. Außerdem steht ein Fahrzeug samt Fahrer abrufbereit, falls eine Panne passiert oder Teilnehmer aus anderen Gründen Hilfe brauchen.

 

Teilnehmer können an beiden Tagen mitfahren oder sich auch für eine Tagesfahrt entscheiden. Wer sich ein E-Bike ausleihen möchte, muss sich vorher anmelden. Wo und wie, das wird der Tourismusverband alles noch mitteilen.

Zum Foto: Beim traditionellen Anradeln in der Sängerstadtregion im vorigen Jahr steuerte ein langer Radlerpulk unter der Führung der Kreisverkehrswacht u.a. neben dem idyllischen Lugkteich, dem Schloss in Sonnewalde auch das Islamkloster in Trebbus an. Hier gab es nicht nur eine interessante Führung, sondern auch Köstlichkeiten aus der arabischen Küche. Vorn der Hausherr, Scheich Dornbrach.

 

 


Schnappschüsse vom Verkehrstag 2018


Wie weiter bei der Kreisverkehrswacht?

Jahrestreff am 14. März 2019 in der "Erholung" mit Neuwahl und Neuigkeiten

 

Drei Jahre sind rum - die Amtszeit des Vorstandes der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster geht zu Ende. Was in dieser Zeit erreicht wurde und was nicht? Und vor allem wie es weiter geht? Das soll am Donnerstag, 14. März 2019, ab 18 Uhr bei der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte "Zur Erholung" besprochen werden, wenn auch ein neuer Vereinsvorstand gewählt wird. 

Alle Mitglieder und solche, die es werden möchten, sind herzlich zur Versammlung eingeladen. Ein Neuer wird sich dann auch vorstellen. Marko Schubert, der Vorsitzende vom Verein FIWA Racer, will die Arbeit der Kreisverkehrswacht unterstützen - und vor allem den Motorsport auf dem Verkehrsübungsplatz in Massen wieder ins Rollen bringen. Einen Termin sollte man sich schon mal vormerken: Am Sonnabend, 22. Juni 2019, geht es auf dem Autodrom wieder bei einem Kart-Rennen um den "Großen Preis des Elbe-Elster-Kreises". 


Kreisverkehrswacht beteiligt sich am KurzFilmWettbewerb

Finsterwalde. Die Björn Steiger Stiftung und die Deutsche Verkehrswacht (DVW) veranstalten einen Kurzfilmwettbewerb zum Thema Verkehrssicherheit. Die Kreisverkehrswacht Elbe-Elster wird sich daran beteiligen. Dazu wird Peter Eckenigk, der erfahrene und kompetente Filmemacher aus Finsterwalde, einen Streifen vorbereiten, der kurz und knapp, aber interessant in nur sieben Minuten über die vielfältige Arbeit der Verkehrswächter berichtet. Dazu wird Peter u.a. bei der Verkehrsteilnehmerschulung am 4. März um 18 Uhr in der Musikschule drehen. Er hat sich auch angekündigt, wenn Thomas Nissen und Holmar Zeisbrich, die beiden Verkehrswächter, am 19. März ab 9 Uhr in der Finsterwalder Kita Sonnenschein die künftigen Schulanfänger in einem Spiel die Regel im Straßenverkehr erklären werden. Als Besucher hat sich hierzu auch Bürgermeister Jörg Gampe, Schirmherr der Kreisverkehrswacht, angekündigt. Auf den Sieger des KurzFilmWettbewerbs warten immerhin 5000 Euro Preisgeld - viel Geld, das die Kreisverkehrswacht gut gebrauchen könnte.


 

Wasserfest auf dem Autodrom in Massen - und neue Pläne

 

Man kann nicht sagen, dass der Verkehrstag der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster ins Wasser fiel.  Alles, was vorher aufwändig organisiert war, war auf dem Platz: die Kart-Flitzer, die Automodelle, die Pocket-Bikes, die Fahrzeuge Marke Eigenbau, das Überschlagauto, auch die Versorgungsstände luden ein. Beim Aufbau früh schien sogar noch die Sonne – doch dann kam er: der Regen, der in Dauerregen ausartete.  Da flog Marko Schubert und seinen Mitgliedern vom FIWA Racer e.V. bei einer Sturmböe der große Pavillon weg, bevor der richtig stand, und war nur noch Schrott. Wind und Regen peitschten sogar bis in die überdachten Stände. So mancher Helfer lief den Tag über mit nassen Klamotten rum – hoffentlich ist keiner krank!

 

Und dennoch: Die jungen Fahrer auf den Mini-Motorrädern, die über 120 Kilometer weit aus Freiberg nach Massen angereist waren, drehten unbeirrt ihre Runden. Sonderbare Vehikel bis hin zu fahrenden Bierkisten knatterten auf der nassen Piste, kurzfristig rollten die Lugauer noch mit zwei originellen Seifenkisten an.

 

Auch die Sportfreunde vom MC Lebusa wissen mit solch einem Wetter umzugehen. Routiniert und professionell hielten sie unter der Regie vom Vereinsvorsitzenden Ecki Krüger die Fäden beim Kart-Slalom zu jeder Zeit fest in der Hand. Die Veranstaltung ging ohne Un- und Zwischenfälle über die Bühne. Schade nur – das Sauwetter hat viele Interessenten abgehalten, beim Rennen um den „Großen Preis des Elbe-Elster-Kreises“ dabei zu sein. Die Veranstaltung musste dann – auch aus Sicherheitsgründen – wegen des Wetters vorzeitig abgebrochen werden.

 

Dennoch: Die, die kamen, waren mit Begeisterung dabei. Schon vor dem offiziellen Start um 10 Uhr saß der erste Steppke ungeduldig im Kart-Auto und wollte die Begrüßung nicht abwarten. In allen vier Altersgruppen konnten Pokale und wertvolle Preise vergeben werden.

 

Auch Dominique Schaak kam - wenn wegen der Verkehrslage auch verspätet - nach Massen. Der Profi-Rennfahrer fuhr an der Carrera-Rennbahn und berichtete bei der Siegerehrung freudig von seinem bisher größten Erfolg.  Der 27-Jährige hat dieser Tage erst in seinem Porsche das Zwölf-Stunden-Rennen unter großer Hitze im italienischen Imola im Team gewonnen. Schaak gehört zu den erfolgreichsten Fahrern in der GT4-Klasse. Er  hat angekündigt, noch einmal nach Massen zu kommen.

 

In ein Kart-Auto hat sich Rainer Genilke nicht gesetzt, aber in den Überschlagsimulator, den die Verkehrswächter aus Cottbus mitgebracht haben, traute er sich. Der Präsident der Landesverkehrswacht, ein bekannter Finsterwalder, würdigte die Tradition der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster, einmal im Jahr einen Verkehrstag zu organisieren. „Verkehrserziehung einmal anders und in einem motorsportlichen Umfeld, das ist eine gute Sache“, lobte Herr Genilke.  Es geht nicht zuerst ums Gaspedal und schon gar nicht um Raserei, sondern um die sichere und konzentrierte Beherrschung des Fahrzeugs. Wer das schon frühzeitig auf der Rennpiste lernt und übt, der wird auch später auf der Straße sein Fahrzeug sicher steuern und so schwere Unfälle vermeiden helfen – davon sind die Verkehrswächter überzeugt.

 

Das Wasserfest auf dem Autodrom in Massen hat die Verkehrswächter nicht entmutigt – ganz im Gegenteil. Am Rande der Piste war wegen des Wetters Zeit für viele Gespräche.  So sind die Sportfreunde vom Pocket-Bike Sachsenevent e.V.  begeistert vom Verkehrsübungsplatz, der zu den schönsten im Land Brandenburg gehört. Sie wollen im nächsten Jahr hier einen von sechs Wertungsläufen austragen. Das bedeutet: Bis zu 60 Motorradfahrer aus dem In- und Ausland kommen für zwei Tage nach Massen. Die Kreisverkehrswacht Elbe-Elster will ein guter Gastgeber sein. Und auch beim Abschied am Sonnabend war klar: Wenn die Sachen wieder trocken sind denken wir über den Verkehrstag 2019 nach – wo es mit den Sportfreunden vom MC Lebusa wieder ein Kart-Rennen um den „Großen Preis des Elbe-Elster-Kreises“ geben soll.

 

Zum Schluss noch ein großes Dankeschön an jene, die es erst möglich machen, so etwas auf die Beine zu stellen und neue Vorhaben zu planen. Da seien die Hauptsponsoren genannt: die Sparkasse Elbe-Elster, die Euros-Stiftung, der Landkreis Elbe-Elster und die Stadtwerke Finsterwalde. Ein Dank geht auch an das Team vom Brauhaus Finsterwalde für die sehr gute Versorgung – auch wenn der Aufwand und das Engagement am Sonnabend wohl kaum mit barer Münze belohnt wurden. Ein dickes Lob zum Schluss für die Leute im Hintergrund – an die Mitglieder der Kreisverkehrswacht, die den Verkehrstag mit vorbereitet und am Sonnabend betreut haben.

 

Dieter Babbe

 

Kreisverkehrswacht Elbe-Elster e.V.

 

Vorsitzender

 

 

 


Aus Lausitzer Rundschau, 12. Februar 2019

Bloß kein Kind als Opfer im Straßenverkehr!
In Brandenburg einzigartiges Projekt zur Verkehrserziehung angelaufen Kreisverkehrswacht will alle Schulanfänger einbeziehen

Elbe-Elster-Kreis. Verkehrserziehung in allen über 80 Kindertagesstätten des Elbe-Elster-Kreises. Mehr als 900 Schulanfänger sollen so auf ihren ersten Schulweg vorbereitet werden. Diesem Ziel bei einem im Land Brandenburg bisher einzigartigen Projekt ist die Kreisverkehrswacht Elbe-Elster ein ganzes Stück näher gekommen. Die Kinder, aber auch die Erzieherinnen, sind sehr erwartungsvoll, wenn Thomas Nissen und Holmar Zeisbrich in die Einrichtung kommen und mit ihnen auf spielerische Weise das richtige Verhalten auf der Straße üben.

Wir sind im großen Sportraum der „Sängerstadt“-Kita in Finsterwalde. Die beiden Verkehrswächter sind bereits das zweite Mal hier, weil es immerhin mehr als 40 Kinder betrifft, die im Sommer eingeschult werden. Thomas und Holmar haben auf dem Fußboden mit Seilen eine Straßensituation aufgebaut. Und dann erzählen zuerst die Kinder – dass die meisten von ihnen von den Eltern mit dem Auto zur Kita gebracht werden. „Den Schulweg sollten eure Eltern noch vor der Einschulung zusammen mit euch gehen. Dabei nicht die kürzeste, sondern die sicherste Strecke wählen – damit ihr den Weg schon bald alleine gehen oder mit dem Fahrrad bewältigen könnt“, bittet Thomas die Kindern, das ihren Eltern zu sagen. „Doch dazu müsst ihr aber auch alleine wissen, wie man richtig eine Straße überquert“, ergänzt Holmar. Und er erklärt, wie man es macht: „Immer zuerst nach links, dann nach rechts und dann noch einmal nach links gucken, weil ja schon wieder ein Auto herangefahren sein kann.“ Am aufgebauten Zebrastreifen und auch an der Ampel, alles Elemente, die Thomas und Holmar selbst gebaut haben, erfahren die Kinder, wie sie sicher über die Straße kommen. Anschließend lernen sie, wie man in den Schulbus einsteigt und sich hier richtig verhält. „Darf man hier essen und trinken?“, fragt Thomas – und viele Kinder wissen schon, dass das nicht und warum das nicht erlaubt ist. Dann kommt ein Hörtest dran. Die Kinder bilden einen großen Kreis, nacheinander steht jedes Kind einmal in der Mitte, bekommt die Augen verbunden und muss mit der Hand in die Richtung zeigen, woher die Geräusche einer Hupe, einer Klingel und eine Sirene kommen, die abwechselnd die anderen Kinder betätigen. Jedes Kind kommt mal dran, alle sind so bei der Sache, das macht ihnen Riesenspaß. Als nächstes wird das Gleichgewicht geübt – wichtig, wenn die Kinder mit dem Fahrrad fahren. Jedes Kind bekommt ein kleines Säckchen auf den Kopf und muss an einem Seil entlang balancieren – ohne, dass das Säckchen herunterfällt. So mancher Steppke muss erleben, dass das gar nicht so einfach ist. Nach noch anderen Übungen verteilen Thomas und Holmar zum Schluss bunte Riesenkonfetti auf dem Fußboden. Alle Kinder gehen im Kreis und wenn die Musik aufhört, sollen sie zuerst mit dem linken Fuß auf die roten Blättchen treten. Richtig lustig wird es, wenn sie das rechte Ohr an die gelben Blättchen drücken und sich danach mit der linken Po-Backe auf die schwarzen Blättchen setzen sollen. „Wir üben damit die Farbenlehre, schnell auf rechts und links zu reagieren und auch die Motorik der Kinder. Was sich so einfach anhört, gelingt manchem Steppke nicht auf Anhieb“, hat Holmar festgestellt.

Als er nach eineinhalb Stunden Verkehrstraining – ohne eine Pause – fragt „Hat es euch Spaß gemacht?“, kommt aus 18 Kehlen ein lautes und langes „Jaaaaaa“. Auch die beiden Erzieherinnen, die einige Übungen mitgemacht haben, sind begeistert. „Mir hat sehr gut gefallen, wie die Kinder spielerisch mit den Regeln im Straßenverkehr vertraut gemacht werden“, sagt Nancy Breitzke. Und Candy Krause ergänzt: „Die beiden Verkehrswächter verstehen es mit ihrem Programm und pädagogischem Geschick sehr gut, die Kinder bei ihrem Wissenstand abzuholen. Es war für alle ein Gewinn.“ Zum Schluss bekommen Jodi, Max, Lilly, Paul, Florian und all die anderen zur Erinnerung eine Urkunde und ein Malheft mit Motiven aus dem Straßenverkehr.

Inzwischen haben Thomas Nissen und Holmar Zeisbrich bereits fast alle Finsterwalder Kitas aufgesucht und sind jetzt in den Einrichtungen in Doberlug-Kirchhain unterwegs. Das Ziel der Kreisverkehrswacht ist es, bis zum Sommer alle Kindereinrichtungen im Elbe-Elster-Kreis mindestens einmal aufzusuchen, um so alle Schulanfänger in den Verkehrsunterricht einbeziehen zu können. „Wir sind in der glücklichen Lage, dazu ein neues, mehrjähriges Förderprogramm des Bundes für Langzeitarbeitslose nutzen zu können“, freut sich Dieter Babbe, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster – auch über die Unterstützung des Jobcenters. „Allerdings schmilzt der Förderanteil von Jahr zu Jahr ab und wir müssen eine über die Jahre zunehmende finanzielle Lücke schließen. Das gelingt uns nur, wenn uns die Kommunen unter die Arme greifen.“ Deshalb haben Vorstandsmitglieder in den vergangenen Wochen alle kommunale Verwaltungschefs im Landkreis persönlich aufgesucht und um Unterstützung gebeten.

Die Reaktionen fallen noch unterschiedlich aus. Einige Städte, wie Finsterwalde und Doberlug-Kirchhain, und Ämter, wie Kleine Elster, Elsterland und Schradenland haben bereits den Kostensatz von 20 Euro pro Kind für das erste Jahr zur Verfügung gestellt, das Amt Schlieben hat eine Unterstützung signalisiert, andere Kommunen zögern noch, nur wenige haben eine Teilnahme am Projekt abgelehnt. Bei einer jüngsten Beratung der Kreisarbeitsgemeinschaft, der alle hauptamtlichen Bürgermeister und Amtsdirektoren angehören, hatte die Kreisverkehrswacht noch einmal die Gelegenheit, ihr Vorhaben vorzustellen und dafür zu werben. In dieser Runde ist das Projekt ausnahmslos begrüßt worden. „Wenn es um unsere Kinder in den Kitas und deren Sicherheit im Straßenverkehr geht, sollten wir nicht über Geld reden“, erklärte der Finsterwalder Bürgermeister Jörg Gampe, zugleich Schirmherr der Kreisverkehrswacht – der wegen der hohen Kinderzahl den größten Zuschuss von allen Kommunen im Kreis schultern muss. Andere sprachen ihren nicht ausgeglichenen Haushalt an, der keine (weiteren) freiwilligen Leistungen zulasse. Es sei für ihn „furchtbar“, dass aus eben diesen Gründen manche Kinder nicht in den Genuss einer solchen Verkehrserziehung kommen können, wie Werner Busse, Bürgermeister von Sonnewalde, bedauert.

Dabei unterstrich Rainer Genilke, der Präsident der Landesverkehrswacht, bei der Veranstaltung noch einmal, wie wichtig es ist, das Angebot der Kreisverkehrswacht anzunehmen: „2017 gab es 761 Verkehrsunfälle mit Kindern in Brandenburg, das ist Platz 3 im Bundesvergleich. 527 Kinder waren betroffen, alle 18 Minuten verletzten sich Kinder im Straßenverkehr.“ Ein besonders tragischer Fall ereignete sich im Januar 2018 in Brandenburg an der Havel. Ein zehnjähriges Mädchen ist von einem abbiegenden Lkw überrollt worden und verstarb an den Folgen.

Bis jetzt sind erst mehr als die Hälfte aller betroffenen Kinder in den Kitas des Kreises in das Projekt einbezogen. „Das reicht uns nicht. Wir werden weiter auf die anderen Kommunen zugehen, um sie für eine Unterstützung zu gewinnen“, erklärt der Vereinsvorsitzende Dieter Babbe.

Inzwischen gibt es auch Hilfe von anderer Seite. Um zu allen Kitas des Kreises gelangen zu können, ist die Anschaffung eines weiteren Transporters notwendig. Während das Auto zum großen Teil von der Landesverkehrswacht bzw. der Landesregierung finanziert wird, schließt die Stiftung der Sparkasse Elbe-Elster eine finanzielle Lücke von 5000 Euro. Roland Neumann, Beigeordneter beim Landkreis, der das Projekt bis dahin maßgeblich begleitet hat, hilft auch an anderer Stelle: Die Gehaltsabrechung für die beiden Verkehrswächter wird vom Landkreis übernommen, um so den ehrenamtlich geführten Verein zu entlasten. Neumann hat außerdem eingefädelt, dass die Kreisverkehrswacht Elbe-Elster im März zu einer Veranstaltung des Rotary Clubs Herzberg eingeladen ist, um auch hier um Unterstützung für das wichtige Projekt zu werben.


 

Echter Rennpilot beim

 

Grand Prix in Massen dabei
Kart-Rennen für jedermann mit Dominique Schaak wird am Sonnabend zum Fest der Vereine

Wenn kommenden Sonnabend, 23. Juni, ab 10 Uhr auf dem Autodrom in Massen der Grand Prix des Elbe-Elster-Kreises im Kart-Slalom für jedermann stattfindet, dann hat einer überraschend sein Kommen zugesagt: Rennpilot Dominique Schaak. Der 27-Jährige gebürtige Hallenser hat als Achtjähriger im Kart-Auto für den Motorsport Feuer gefangen, ist inzwischen in die Tourenwagen und sogar in die Formelklasse umgestiegen und hat im vorigen Jahr erstmals bei einem europäischen Rennen teilgenommen. In Massen wird er im Kart-Auto und an der Automodellbahn sein Können unter Beweis stellen, aber auch Autogramme geben und in Interviews über seine erfolgreiche Rennkarriere berichten. Neben der Kreisverkehrswacht laden auch der MC Lebusa, der FIWA Racer e.V. und der Pocketbike Sachsenevent e.V. zum Mitmachen und Zugucken ein.

 


Grand-Prix von Elbe-Elster

Showbike, Seifenkisten und ein echter Italiener
Vom Dreirad zum Zweirad umgebaut: Jörg Ehrich mit seinem originellen Showbike.
Vom Dreirad zum Zweirad umgebaut: Jörg Ehrich mit seinem originellen Showbike. FOTO: Dieter Babbe

 

Finsterwalde/Massen. Neben Kart- und Autorennen für jedermann sind auch Eigenbauten beim Verkehrstag am 23. Juni auf dem Autodrom in Massen. Von Dieter Babbe

 

Wenn am Sonnabend, 23. Juni, auf dem Autodrom in Massen ein Slalomrennen mit Kart-Autos um den „Großen Preis des Elbe-Elster-Kreises“ stattfindet, an dem jeder ab 8 Jahre (bis 14 Jahre mit Genehmigung der Eltern) teilnehmen kann, gibt es auf dem großen Areal an der Bundesstraße beim Verkehrstag der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster noch viel mehr zu erleben. Besucher können auf einer großen Anlage mit kleinen Autoflitzern um die Wette fahren. Echte Hingucker sind auch die originellen Fahrzeuge Marke Eigenbau.

Mühelos und ohne Anstrengung Schnee schieben – kein Problem mehr. Jedenfalls für Jörg Ehrich. Der Finsterwalder ist ein ausgesprochener Bastler und Schrauber. Zusammen mit seinem Kumpel Tino Deutschland hat er einen einzigartigen Schneeschieberoboter entwickelt. „Das Fahrzeug wird funkferngesteuert und reagiert auf Knopfdruck“, freut sich Jörg Ehrich. Doch nicht mit ihrem originellen Schneeschieber werden beide beim Verkehrstag dabei sein, der verrichtet inzwischen woanders seine Dienste. Bei der Schau von Fahrzeugen der Marke Eigenbau präsentieren Jörg Ehrich und Tino Deutschland erstmals ein anderes einzigartiges motorisiertes Vehikel der Öffentlichkeit. „Aus einem Dreirad haben wir ein Zweirad gebaut“, sagt Jörg Ehrich. Alle Teile hat der gelernte Instandhaltungsmechaniker selbst gebaut, „nur der 6,5-PS-Motor ist gekauft, die Räder sind vom Schrott“, erklärt der 54-Jährige. Auf dem Massener Autodrom wird er mit seinem Showbike vor den Augen der Besucher ein paar Knatterrunden drehen. Wer die Eigenbauten von Jörg Ehrich und Tino Deutschland schon mal vorab bewundern will: https://bit.ly/2Mqk1gO, https://bit.ly/2t7KXcf und https://bit.ly/2JHye77.

Frank Rothbarth rollt zum Elbe-Elster-Verkehrstag mit seinem kleinen wie ruhigen motorisierten Dreirad auf dem Massener Autodrom vor – ein echter Italiener. „Ich hab‘ mir den Piaggio vor einigen Jahren aus dem Urlaub mitgebracht. Für 1000 Euro und zwei Flaschen Wein ein echtes Schnäppchen“, ist der Finsterwalder stolz. An dem Elektrogefährt hat er viel herumgebastelt, kaum ein Vergleich mehr zum Original, „vor allem die Beleuchtung ist völlig neu“, sagt Frank Rothbarth.

Ein Experte in Sachen Seifenkisten kommt aus Großräschen nach Massen. Hans-Joachim Wittkowski ist lange Zeit Motocross gefahren, „bis ich mich nach einem schweren Unfall umorientieren musste, aber unbedingt beim Autosport bleiben wollte“, erklärt Hansi, wie er in seinem örtlichen Seifenkistenclub genannt wird. Seit sieben Jahren hat er vom Tempo her einige Gänge heruntergeschalten – und baut originelle Seifenkisten, fährt damit ein halbes Dutzend Rennen im Jahr und sorgt bei so manchem Dorffest für Gaudi. Von seinen acht Seifenkisten präsentiert er drei auf dem Autodrom, darunter seine älteste Seifenkiste und seine neueste.

Zwei seiner selbstgebauten Seifenkisten: Hans-Joachim Wittkowski kommt aus Großräschen nach Massen.
Zwei seiner selbstgebauten Seifenkisten: Hans-Joachim Wittkowski kommt aus Großräschen nach Massen. FOTO: privat

Einen noch weiteren Weg legen die Sportfreunde vom Pocketbike-Sachsenevent e.V. aus Freiberg zurück. Sie drehen mit ihren Mini-Motorrädern ihre Runden auf dem Massener Autodrom. Wenn Pocketbiker beim Premierenbesuch gut ankommen, wird darüber nachgedacht, im nächsten Jahr in Massen einen Meisterschaftslauf zu veranstalten.

Übrigens: Es gibt sie tatsächlich – die fahrende Bierkiste. Ein Finsterwalder aus Nehesdorf hat sie gebaut und stellt sie beim Verkehrstag vor. Weitere Besitzer von fahrenden Eigenbauten können auch unangemeldet zum Autodrom kommen.

 

 

Wer hat selbstgebaute Vehikel?

 

Einladung an Bastler und Schrauber

 

 

 

Fahrende Bierkisten, knatternde Pocketbikes, originelle Seifenkisten, akkubetriebene Dreiräder oder andere selbstgebaute Vehikel. Das alles ist gefragt, wenn die Kreisverkehrswacht Elbe-Elster am Sonnabend, 23. Juni 2018, zum Verkehrstag auf dem Autodrom in Massen einlädt. Ab 10 Uhr startet hier ein Kart-Rennen für jedermann um den „Großen Preis des Elbe-Elster-Kreises“, auf die Sieger in verschiedenen Altersgruppen warten Sach- und Geldpreise im Wert von mehr als 1000 Euro. Teilnahme ab 8 Jahre. Außerdem können Besucher kleine ferngesteuerte Flitzer ins Rennen schicken. Und: Den ganzen Tag über sollen Fahrzeuge der Marke Eigenbau zum Hingucker werden. An alle Bastler und Schrauber: Wer interessante Fahrzeuge besitzt, ist herzlich eingeladen, die am Verkehrstag vorzustellen.

 

 

Kleine Flitzer auf der großen Platte

 

Kleine Autoflitzer drehen auf einer großen Platte ihre Runden, funkferngesteuerte Trucks kurven auf dem Asphalt – und Besucher können die Fahrzeuge steuern. Der FIWA Racer e.V. ist beim Verkehrstag auf dem Autodrom mit einem eigenen Pavillon dabei. Der noch junge Verein, dem auch Verkehrswachtpräsident Rainer Genilke angehört, wird auch weiterhin mit der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster zusammenarbeiten. Noch in diesem Jahr werden die Modellfreunde eine Veranstaltung auf dem Autodrom organisieren, kündigt der Vereinsvorsitzende Marko Schubert an.

 


 

Grand Prix in Massen: „Großer Preis des Elbe-Elster-Kreises“

 

Der Verkehrstag am Sonnabend,

23. Juni, auf dem Autodrom Massen wird auch zu einem Tag der Vereine

 

 

 

Zu einem Fest der Vereine wird der 2. Verkehrstag der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster am Sonnabend, den 23. Juni 2018, der von 10 bis 18 Uhr auf dem Autodrom in Massen stattfindet. Wenn hier erstmals ein großes Kart-Rennen um den „Großen Preis des Elbe-Elster-Kreises“ für jedermann (ab acht Jahre – bis 14 mit Genehmigung der Eltern) startet, kleine Automodelle über die Piste flitzen, Pocket-Bikes, wie die Minimotorräder heißen, ihre Runden drehen, ulkige zwei-, drei- und vierrädrige Vehikel zum Hingucker werden und eine Autofahrt sogar mit einem Überschlag endet – dann sind hier vier Vereine am Werke. Die haben eins gemeinsam: Sie kümmern sich vor allem um junge Leute, damit die sich sicher ihr Fahrzeug beherrschen und möglichst unfallfrei auf der Straße unterwegs sind.

 

 

 

So steht das Kartslalom-Rennen unter der Regie des MC Lebusa – einem Verein, der eine jahrzehntelange Tradition im Motorsport pflegt und sich nach der Wende auch dem Kart-Sport verschrieben hat.  Und das nicht ohne Erfolg: So wurde der erst neunjährige Oskar Fuhlbrück im vorigen Jahr Brandenburgischer Landesmeister in seiner Altersklasse.  Beim Verkehrstag in Massen übernehmen die Lebusaer um ihren Vorsitzenden Eckhard Krüger die Rennleitung und betreuen jeden Starter: eine Runde zur Einweisung zu Fuß, eine Proberunde, dann zwei Wertungsläufe, der beste zählt. Die Teilnehmer von 8 bis 18 Jahren starten in drei Altersklassen – und gewinnen hier wertvolle Sach- und Geldpreise im Gesamtwert von mehr als 1000 Euro.

 

 

 

Gleich neben der Kart-Strecke haben dann die Mitglieder vom FIWA Racer e.V. ihr Biwak aufgestellt. Der noch junge Finsterwalder Verein, der im Freizeitzentrum sein Zuhause hat, wird eine drei mal sechs Meter große Autorennbahn auf dem Massener Autodrom aufbauen, an der vier Besucher gleichzeitig um die Wette fahren können.   Außerdem lädt auch eine digitale Bahn zum Spielen ein, wer möchte kann Autos auch auf der Piste des Autodroms lenken - funkferngesteuert. Doch damit nicht genug: Der Vereinsvorsitzende Marco Schubert spendiert für  das Kart-Rennen die Preise für die jüngste Altersgruppe: drei Autorennbahnen im Wert von zusammen 600 Euro. Besucher können auch ferngesteuerte Autos über die Piste schicken.

 

 

 

Den weitesten Weg nach Massen haben die Sportfreunde vom Pocketbike Sachsenevent e.V., die auf dem Saxoniaring in Freiberg ihre Heimatstrecke haben. Zufällig sind die Pocketbiker in Massen am Verkehrsübungsplatz vorbei gekommen, der zu den schönsten im Land Brandenburg gehört – und haben ein Auge darauf geworfen. Inzwischen hat der Vereinsvorsitzende Andreas Schmidt das Autodrom bereits in Augenschein genommen – und angekündigt: Beim Verkehrstag werden sie hier erstmals unsere kleinen Sportler mit ihren schnellen Flitzern vorstellen.

 

 

 

Und selbstverständlich sind die Gastgeber am Sonnabend selbst mit von der Partie. Die Mitglieder der Kreisverkehrswacht  werden zur „Fahrt“ mit einem Überschlagsimulator einladen und Fahrräder der Besucher codieren. Wer möchte, kann an modernen Geräten seine Seh- und Reaktionsfähigkeit testen. Und hungern und dursten muss auch niemand – dafür sorgt das Finsterwalder Brauhaus mit reichlich Speisen und Getränken.

 

 

 

Sie gehören in der Regel keinem Verein an, es sind ausgesprochene Individualisten, die beim Verkehrstag mit ihren Fahrzeugen Marke Eigenbau anreisen. Da haben sich Bastler und Schrauber angekündigt, die zum Beispiel Seifenkisten und Showbikes bauen, sogar eine fahrende Bierkiste soll darunter sein. Interessenten können auch unangemeldet am Verkehrstag erscheinen.

 

 

 

Damit der Verkehrstag wie geplant über die Bühne gehen kann, haben einige Sponsoren einen wichtigen Beitrag geleistet. So danken wir der Euros-Stiftung, der Sparkasse Elbe-Elster, dem Landkreis Elbe-Elster und den Finsterwalder Stadtwerken.

 

Fürs Kart-Rennen schon jetzt trainieren

 

 

 

Am 23. Juni 2018 Start zum "Großen Preis des Elbe-Elster-Kreises" für jedermann auf dem Autodrom in Massen

 

 

 

 

 

Das 1. Kart-Rennen um den "Großen Preis des Elbe-Elster-Kreises" für jedermann rückt immer näher. Es findet am Sonnabend, 23. Juni 2018, auf dem Autodrom der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster in Massen statt. Teilnehmer ab 8 Jahren können hier zwischen 10 und 18 Uhr in den wendigen Autos beim Kart-Slalom ihre Runden drehen. Kinder und Jugendliche starten in drei Altersklassen (8 bis 10 Jahre, 11 bis 14 Jahre und 15 bis 18 Jahre), die jeweils drei Besten bekommen Pokale überreicht, die Sieger können Sach- und Geldpreise im Wert von mehr als 1000 Euro gewinnen. Ältere Fahrer nehmen an einer Sonderwertung teil. Das Startgeld für alle Teilnehmer beträgt zwei Euro.

 

 

 

Wer noch nie oder lange nicht mit einem Kart-Auto gefahren ist, dennoch an der Veranstaltung teilnehmen und sich gut vorbereiten möchte, kann ab sofort trainieren. Die Sportfreunde vom MC Lebusa, die die Verkehrswächter beim 1. Kart-Rennen um den "Großen Preis des Elbe-Elster-Kreises" tatkräftig unterstützen, laden zu Probe- und Schnupperfahrten auf ihrem Vereinsgelände im Lebusaer Ortsteil Freileben ein. Interessenten können sich beim Vereinsvorsitzenden Eckhard Krüger telefonisch anmelden und einen Termin vereinbaren: 035364 79625 oder 01577 5962679.

  

 


| 13:03 Uhr

Ein motorsportlicher Leckerbissen

1. Kart-Rennen um den Elbe-Elster-Preis
Vereinschef Eckhard Krüger vom MC Lebusa mit seinen erfolgreichen Schützlingen. Oskar Fuhlbrück (im Kart) wurde im vorigen Jahr Brandenburgischer Landesmeistertitel in seiner Altersklasse.
Vereinschef Eckhard Krüger vom MC Lebusa mit seinen erfolgreichen Schützlingen. Oskar Fuhlbrück (im Kart) wurde im vorigen Jahr Brandenburgischer Landesmeistertitel in seiner Altersklasse. FOTO: Dieter Babbe

 

Finsterwalde/Massen. Teilnehmer ab 8 Jahre sind zum Verkehrstag am 23. Juni nach Massen eingeladen. Neben Kart-Piloten messen sich im Autodrom auch Modellautos. Von Dieter Babbe

 

Erstmals findet kommenden Monat auf dem Autodrom in Massen ein motorsportlicher Leckerbissen statt: ein Kart-Rennen für jedermann. Beim Verkehrstag der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster am Sonnabend, 23. Juni, wird um den „Großen Preis des Elbe-Elster-Kreises“ gefahren – und jeder kann mitmachen. Zugleich sind Besitzer und Bastler von originellen Fahrzeugen der Marke Eigenbau eingeladen, an diesem Tag ihre seltenen Gefährte vorzustellen.

Ab 10 Uhr fahren die wendigen Kart-Autos auf dem Oval des Autodroms gleich an der Bundesstraße. Kinder und Jugendliche können in drei Altersklassen (8 bis 10 Jahre, 11 bis 14 Jahre und 15 bis 18 Jahre) teilnehmen und die Besten Pokale sowie Sach- und Geldpreise im Wert von mehr als 1000 Euro gewinnen, auch Ältere können beim Kart-Slalom ihre Runden drehen. Das Startgeld für alle Teilnehmer beträgt zwei Euro.

„Dabei geht es nicht um Raserei und Schnelligkeit, sondern um viel Geschick und darum, das Fahrzeug sicher zu beherrschen. Die Veranstaltung ist eine gute Vorbereitung für junge Leute auf den Führerschein und dass sie sich möglichst unfallfrei im Straßenverkehr bewegen“, heißt es bei der Kreisverkehrswacht. „Wir wollen angesichts hoher Unfallzahlen auch im Elbe-Elster-Kreis die Straßen sicherer machen.“

„Jeder Teilnehmer geht mit uns zuerst die Strecke zu Fuß ab, damit er den Parcour kennt, hat dann eine Testfahrt, der sich zwei Wertungsrunden anschließen. Die beste Runde wird gewertet. Eine Runde dauert jeweils eine Minute“, erklärt Eckhard Krüger, Vorsitzender des MC Lebusa, die Regeln. Sein Verein unterstützt die Verkehrswächter bei der Premieren-Veranstaltung in Massen – die, bei entsprechender Resonanz, zur Tradition werden soll. Beim MC Lebusa wird seit Jahrzehnten der Motorsport gepflegt, seit der Wende wird hier erfolgreich Jugendkart-Slalom gefahren. Der erst achtjährige Oskar Fuhlbrück hat im vorigen Jahr den Brandenburgischen Landesmeistertitel in seiner Altersklasse geholt.

Mit von der Partie beim Verkehrstag ist auch der Carrera-Club aus Finsterwalde, der eine drei mal sechs Meter große Bahn aufbauen und so nicht nur für einen weiteren Hingucker sorgen, sondern auch zum Mitfahren und Spielen einladen wird. „Vier Leute gleichzeitig können an der Platte stehen und um die Wette fahren“, kündigt Marco Schubert an. Der Vereinsvorsitzende spendiert zudem für das Kart-Rennen die Preise für die jüngste Altersgruppe: drei Autorennbahnen im Wert von zusammen 600 Euro. Besucher können auch ferngesteuerte Autos über die Piste schicken.

Dank der Unterstützung von Sponsoren, insbesondere der Euros-Stiftung, der Sparkasse Elbe-Elster und den Finsterwalder Stadtwerken, werden den Siegern in den beiden höheren Altersklassen Geldpreise von 200 bzw. 300 Euro überreicht. Die drei besten Teilnehmer ab 19 Jahre werden mit Pokalen geehrt.

Parallel zu den Kart- und Carrera-Autorennen sollen in einer besonderen Schau originelle Fahrzeuge der Marke Eigenbau präsentiert werden. Besitzer solcher Fahrzeuge können sich noch anmelden (Telefon 0172 3522488) – oder einfach beim Verkehrstag erscheinen.

Wer sich auf die Kart-Veranstaltung um den „Großen Preis des Elbe-Elster-Kreises“ in Massen vorbereiten möchte, der kann schon mal trainieren. Der MC Lebusa lädt zu Probe- und Schnupperfahrten auf seinem Vereinsgelände im Ortsteil Freileben ein. Interessenten können sich beim Vereinsvorsitzenden Eckhard Krüger telefonisch anmelden und einen Termin vereinbaren: 035364 79625 oder 01577 5962679.

Und natürlich ist auch die Kreisverkehrswacht mit ihren Angeboten zur Verkehrserziehung beim Verkehrstag dabei. An Seh- und Reaktionstestgeräten kann jeder feststellen, wie fit er im Straßenverkehr ist. In einem Überschlagsimulator kann man in Zeitlupe einen Unfall nachempfinden.

Für die Kreisverkehrswacht Elbe-Elster ist es der zweite Verkehrstag in Massen. Im vorigen Jahr fand hier eine Autoschau mit Oldtimern und Elektroautos eine große Resonanz.

 


Aktuelles....

| 11:05 Uhr

Kompliment aus Potsdam 

Verkehrsübungsplatz in Massen einer der besten in Brandenburg - neue Pläne auf dem Autodrom
Der Verkehrsübungsplatz in Massen ist der beste in Brandenburg. Zu diesem Resultat ist Hartmut Schlothauer von der Landesverkehrswacht bei einem Vor-Ort-Termin gekommen.
Der Verkehrsübungsplatz in Massen ist der beste in Brandenburg. Zu diesem Resultat ist Hartmut Schlothauer von der Landesverkehrswacht bei einem Vor-Ort-Termin gekommen. FOTO: Dieter Babbe

 

Massen. Die Kreisverkehrswacht Elbe-Elster will das Autodrom mit einem Kreisverkehr weiter aufwerten. Von Dieter Babbe

 

„Der beste Verkehrsübungsplatz in Südbrandenburg ist der in Massen.“ Zu diesem Ergebnis kommt Hartmut Schlothauer von der Landesverkehrswacht Brandenburg bei einem Besuch bei der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster. „Der Platz liegt unmittelbar an der Bundesstraße, ist sehr groß, hat eine schöne Piste mit Beregnungsanlage, hier gibt es einen Schulungs- und Sanitärräume, alles ideale Bedingungen für die Sicherheitstrainings“, erklärt der Verantwortliche für die Zertifizierung der Verkehrsübungsplätze beim Landesverband.

Hartmut Schlothauer gab dennoch Hinweise, wie das Autodrom weiter aufgewertet werden kann. So sollen weitere unterschiedliche Beläge aufgetragen werden, um das Bremsverhalten der Fahrzeuge besser und praxisnah testen zu können. Außerdem ist geplant, eine neue kreisförmige Fahrfläche zu errichten, wo  Autofahrer üben können, sicher durch Kurven zu fahren. Die Kreisverkehrswacht Elbe-Elster will sich jetzt mit Unterstützung des Amtes Kleine Elster um Fördergeld bemühen.

An dem Treffen nahm auch Hubertus Koslowski von der Kreisverkehrswacht teil, der gegenwärtig zum Fahrtrainer ausgebildet wird und demnächst in Massen zum Einsatz kommt und das Team verstärken wird.  Vom Frühjahr bis zum Spätherbst finden auf dem Verkehrsübungsplatz fast jede Woche Sicherheitstrainings für Auto- und Motorradfahrer statt. Die Teilnehmer lernen dabei ihr Auto in Extremsituationen kennen, die auf der Straße zu Unfällen führen können, so das Bremsverhalten auf trockener und nasser Straße sowie auf verschiedenem Untergrund.

Doch am Sonnabend, 23. Juni, startet um 10 Uhr ein großer Verkehrstag. Interessenten ab acht Jahre können mit Kart-Autos um den „Großen Preis des Elbe-Elster-Kreises“ fahren, mit Automodellen um die Wette fahren und originelle Fahrzeuge Marke Eigenbau bewundern. Die Kreisverkehrswacht hofft auf viele Teilnehmer und Besucher.

 

Sicherheitstrainings für Pkw und Motorräder werden nach den Richtlinien des Deutschen Verkehrssicherheitsrates durchgeführt.

Anmeldungen und Informationen unter:
Kreisverkehrswacht Elbe-Elster e.V.
Tuchmacherstraße 22
03238 Finsterwalde


Tel.: 03531 501901
Fax: 03531 501903

 

Die Anschrift des Übungsplatzes lautet:
Verkehrsübungsplatz "An der B 96"
Dorfstraße 17B
OT Massen
03238 Massen-Niederlausitz


 

Gesucht: Fahrende Bierkisten und andere Raritäten auf Rädern

 

Kreisverkehrswacht veranstaltet am 23. Juni „Großen Preis des Elbe-Elster-Kreises“ im Kart-Fahren

  

Finsterwalde/Massen. Den 23. Juni 2018 sollten sich nicht nur alle Freunde des Motorsports notieren. An dem Sonnabend veranstaltet die Kreisverkehrswacht Elbe-Elster ihren 2. Verkehrstag für die ganze Familie auf dem Autodrom in Massen. Neben vielfältigen Mit-mach-Angeboten, bei denen Besucher jeden Alters testen können, wie fit sie im Straßenverkehr sind, locken zwei Highlights  auf den Verkehrsübungsplatz gleich neben der Bundesstraße. 

 

Zum Ersten: Auf dem kurvenreichen Oval wird bei Geschicklichkeitsfahrten der beste Fahrer (oder Fahrerin) in den kleinen Kart-Autos gesucht. Ein Angebot an die ganze Familie, wobei Jugendliche ab acht Jahren in die besondere Wertung kommen. Am Ende des Tages wird der „Große Preis des Elbe-Elster-Kreises“ vergeben – für den die Kreisverkehrswacht noch einen Sponsor sucht. Die Elbe-Elster-Sparkasse hat bereits ihre Unterstützung zugesagt. Die Veranstaltung wird vom MC Lebusa, seit Jahrzehnten erfolgreich beim Kart-Sport, betreut. 

 

Zum Zweiten: Zu besonderen Hinguckern sollen Fahrzeuge der Marke Eigenbau werden. Von fahrenden Bierkisten, über Seifenkisten bis zu originellen Zwei-, Drei- und Vierradfahrzeugen entstehen in vielen Schrauber-Werkstätten, Kellern und Garagen. Bastler sind eingeladen, ihre Fahrzeuge – motorisiert oder auch nicht - beim Verkehrstag vorzustellen und auch vorzuführen. 

 

Noch wichtig: Die Teilnahme ist für alle kostenlos. Interessenten für die Fahrzeugschau können sich ab sofort bei der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster e.V. (Mail: kreisverkehrswacht_ee@web.de) oder beim Vereinsvorsitzenden Dieter Babbe (Mail: dieter.babbe@t-online.de, Tel.: 0172 3522488) melden. Interessenten für den „Großen Preis des Elbe-Elster-Kreises“ müssen sich nicht vorher anmelden.